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Trauerpost: Mit individueller Gestaltung würdevoll Abschied nehmen

Der Verlust eines geliebten Menschen schlägt tiefe Wunden. Mit achtsam gestalteten Trauerkarten, Danksagungen und Sterbebildern sorgen Sie nicht nur für einen würdevollen Abschied, sondern tragen auch dazu bei, die Erinnerung an den Verstorbenen lange wachzuhalten. Hier erfahren Sie, wie Sie Trauerpost gestalten und versenden.

Trauerkorrespondenz hat eine lange Tradition

Trauerkorrespondenz hat eine lange Tradition. Im Mittelalter wurde die Nachricht vom Tod eines Mönches durch die sogenannte Totenrotel von Kloster zu Kloster verbreitet. Dabei handelte es sich um eine Pergamentrolle, die über das Ableben informierte und die Empfänger bat, Fürbitten zu sprechen, um die Verweildauer der Seele im Fegefeuer zu verkürzen. Daraus entwickelte sich die Sitte der Trauerbriefe, die heutzutage meist als Trauerkarte versendet werden, um Angehörige, Freunde, Bekannte und Kollegen über den Todesfall zu informieren. Viele Hinterbliebene nutzen die Möglichkeit dieser Trauerbriefe zusätzlich zu einer Anzeige in der Tageszeitung. Die Karten bieten nicht nur Platz für ein Foto und individuelle Worte über den Verstorbenen, sondern werden genutzt, um Zeit und Ort von Trauerfeier und Beerdigung bekanntzugeben. Trauerkarten und Trauerbriefe werden direkt versendet, sobald die Details rund um die Beisetzung bekannt sind. Auf diese Weise erhalten alle Menschen, die einen Bezug zu dem Verstorbenen hatten, rechtzeitig die Möglichkeit, Abschied zu nehmen und ihre Anteilnahme auszudrücken.

Trauerkarten informieren über Ableben und Beisetzung

Einige Hinterbliebene entscheiden sich dafür, die Gestaltung der Todesanzeige in der Zeitung zu übernehmen und als Trauerbrief zu verschicken. Mittlerweile setzt sich die Klappkarte als Format immer mehr durch, da diese vielseitige Gestaltungmöglichkeiten und genug Platz bietet, alle Informationen zu vermitteln. Auf dem Deckblatt befindet sich meist der Hinweis "Wir nehmen Abschied", "In stiller Trauer" oder "Im Gedenken an. Wenn Sie eine vorgefertigte Karte kaufen, findet sich auf dem Deckblatt häufig ein Foto, das die Atmosphäre der Trauer widerspiegelt oder ein christliches Symbol. Die Gestaltung des Inneren sollte schlicht sein. Sie können der Bekanntmachung des Todesfalls einen Trauerspruch voranstellen. Manche Verstorbene wählen schon zu Lebzeiten ihren Trauerspruch aus. Ist der Ihnen bekannt, sollten Sie diesem Wunsch in der Trauerkarte Rechnung tragen. Ansonsten können Sie nahestehende Personen bitten, Ihnen bei der Auswahl eines entsprechenden Trauerspruchs zu helfen. Im Internet finden Sie viele weltliche und religiöse Trauersprüche sowie entsprechende Trauerlyrik, die Sie für Ihre Trauerpost verwenden können.

So formulieren Sie eine Trauerkarte

Während Sie bei fertig gekauften Trauerkarten oft nur die Möglichkeit haben, ein selbst ausgedrucktes Innenblatt mit Informationen einzulegen oder einen Lückentext mit Daten auszufüllen, bietet Ihnen eine selbst gestaltete Trauerkarte deutlich mehr Spielraum, um den Verstorbenen entsprechend zu würdigen. Dazu gehört zum Beispiel ein Foto, das Sie direkt über oder unter dem Trauerspruch platzieren. Darunter folgt der vollständige Name des Verstorbenen sowie sein Geburts- und Sterbedatum. Als Schlusswort fügen Sie "In stiller Trauer" an und listen danach die Hinterbliebenen. Ob Sie jeden mit Vor- und Nachnamen aufführen oder sich auf "Familie Mustermann und Kinder" beschränken, bleibt Ihnen überlassen. Nutzen Sie die Trauerkarte, um zur Beisetzung einzuladen, fügen Sie ebenfalls Datum, Uhrzeit und Ort an. Wünschen Sie keine Beileidsbezeugungen am Grab sollten Sie die Trauergäste bereits in der Karte darauf hinweisen. Grundsätzlich werden Trauerkarten relativ knapp formuliert. Die Texte und der Trauerspruch sollten nicht zu lange sein.

Individuelle Trauerkarten selbst gestalten

Bedenken Sie, dass Sie die Karten sofort versenden, sobald Sie den Termin für die Abschiednahme erhalten, damit die Trauergäste entsprechend planen können. Trauerkarten werden prinzipiell nicht per E-Mail versendet. Statt eine Druckerei vor Ort zu beauftragen, können Sie die Karten einfach nach Ihren Wünschen online gestalten siehe https://www.meine-kartenmanufaktur.de/trauerkarten/. Die vielfältigen Designs erlauben es Ihnen eine sehr persönliche und würdevolle Karte zu gestalten. Ein Konfigurator führt Sie durch den Prozess, was für viele Hinterbliebene eine Erleichterung ist, weil die Trauer oft Worte und klare Gedanken fehlen lässt. So erhalten Sie in beliebiger Stückzahl trotzdem eine Karte, die zu dem Verstorbenen passt und Ihre Gefühle ausdrückt. Vergessen Sie nicht, zu den Trauerkarten passende Umschläge zu bestellen. Diese passen zur gewählten Papierfarbe und sind ohne Fenster. Edel wirkt eine geschwungene Klappe oder ein Seidenfutter. Umschläge lassen sich ebenfalls mit Motiven, Ornamenten oder einem Trauerrahmen individualisieren.

Mit Danksagungen und Sterbebildern die Erinnerung wachhalten

Erhalten Sie eine Trauerkarte, reagieren Sie mit einer Beileidskarte. Viele Trauergäste nutzen auch die Beisetzung zur Übergabe Ihrer Karte. Häufig findet sich darin noch ein Beitrag zur finanziellen Unterstützung der Grabpflege. Bei der Trauerfeier selbst ist es eine alte Sitte, Sterbebilder, die auch Totenzettel genannt werden, zu verteilen. Darauf findet sich das Bild des Verstorbenen, seine Lebensdaten sowie ein letzter, prägnanter Abschiedsgruß oder auch ein Zitat, das dem Toten viel bedeutete. Die Namen der Angehörigen werden nicht genannt. Mit einem individuell gestalteten Sterbebild sorgen Sie dafür, dass die Erinnerung an den Verstorbenen lange wachgehalten wird. Obwohl es sich um einen christlichen Brauch handelt, ist es möglich, Sterbebilder mit weltlichen Elementen zu designen. Auf all die Aufmerksamkeit, Anteilnahme und Unterstützung, die Sie im Trauerfall erfahren haben, können Sie mit einer Danksagungskarte reagieren. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, Danksagungen zur Trauer online nach Ihren Wünschen zu gestalten. Häufig greift die Gestaltung das Design der Trauerkarte auf. Eine Klappkarte im Hoch-oder Querformat bietet Ihnen genug Platz, Ihren Dank auszudrücken. Diese Danksagungen werden einige Wochen nach der Beerdigung verschickt, oftmals verbunden mit der Einladung zum Sechswochenseelenamt oder der Übersendung des Sterbebildes.

Bild: 123rf.com -  Cora Mller



Trauerpost gestalten und versenden

Autor: Tom Reach
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Was gilt es bei Trauerkarten und Trauerumschlägen zu beachten?
 
Die Nachricht vom Tode eines geliebten Menschen lässt Angehörige häufig in einer Art Lähmung und Ungläubigkeit erstarren. Oftmals ist der Verlust nur schwer zu fassen, dennoch sind wichtige Entscheidungen zu treffen, die keinen Aufschub dulden. So sind unter anderem nahestehende Mitmenschen über den erlittenen Verlust zu unterrichten.
 
 
Trauerkarten - optimal um Angehörige zu informieren
 
Trauerkarten aus dem Handel sind natürlich eine Möglichkeit, Freunde, Familie und den Bekanntenkreis über den Tod eines lieben Menschen zu informieren. Die Trauerkarten aus dem Handel zeugen jedoch nicht von großer Individualität und lassen sich, wenn überhaupt, nur in kleiner Stückzahl realisieren, da sonst die Schreibarbeit schnell überhand nehmen kann.
 
Als Zeichen echter Anteilnahme gilt eine persönliche Karte, die man in entsprechender Auflage drucken lässt. Prinzipiell ist der Druck von Trauerkarten in vielen Druckereien bereits in kleiner Auflage, ab ca. 25 Stück, möglich. Als Text für die Klappkarten eignen sich Gedichte, Zitate oder auch Auszüge daraus. Eine persönliche Beileidsbekundung kann jedoch auch mit Erinnerungen an den Verstorbenen oder den eigenen Gefühlen ergänzt werden. Für diese persönliche Note an die Angehörigen eignen sich Worte in Form von Prosa, die auch handschriftlich noch in die Karte eingefügt werden können. So muss nicht jeder Empfänger genau die gleiche Trauerkarte erhalten.
 
Falls gewünscht, ist auf oder in der Trauerkarte natürlich auch Platz für ein persönliches Foto - das ist Geschmackssache, kann aber eine nette Erinnerung an den oder die Verstorbene/n sein. Durch ein Foto haben auch Angehörige, die den Verstorbenen/ die Verstorbene schon lange nicht mehr gesehen haben, die Möglichkeit, ihn angenehm in Erinnerung zu behalten.
 
Als Trauerkarten sollten nur hochwertige Klappkarten verwendet werden. Gerade im Trauerfall sind Trauerkarten, gedruckt auf Leinenpapier sehr geeignet. Die edle Leinenstruktur lässt die Trauerkarten hochwertig wirken, ohne aufdringlich zu wirken. Durch die fühlbare Leinenstruktur spiegelt diese nicht nur etwas Besonderes wider, sondern zeugt auch von der Wertschätzung, die man dem Toten entgegenbringen möchte.
 
 
Wie versende ich meine Trauerkarten?
 
Zum Versenden der Trauerkarten und Trauerpost eignen sich gewöhnliche Briefumschläge nur äußerst schlecht, dafür sehen die meisten Briefumschläge zu sehr nach Büropost oder Standardversand aus. Der optimale Trauerbriefumschlag ist ein schlichter, nassklebender und weißer Briefumschlag ohne Fenster. Nassklebende Umschläge wirken auf jeden Fall hochwertiger als Briefumschläge mit Haft- oder Selbstklebung, sie haben an sich etwas Edles. Auch sollte die Klappe der Umschläge aus Stilgründen geschwungen und nicht gerade sein. Das Wichtigste an einem Trauerbriefumschlag jedoch ist sein schwarzes Seidenfutter. Das Seidenfutter zeugt von Stil und Eleganz, ohne aufdringlich zu wirken, das Schwarz der Fütterung zeigt leicht und deutlich, dass es sich bei der Post um einen Trauerfall handelt und sagt somit schon mehr als tausend Worte.
 
Der perfekte Trauerumschlag - außen weiß und schlicht, innen schwarz gefüttert - wird beim Öffnen sofort als solcher wahrgenommen. Der Umschlag kann mit einem schwarzen Trauerrahmen oder stilvollen Trauermotiven, wie einem Kreuz, betenden Händen oder natürlich auch mit nicht christlichen Symbolen, wie beispielsweise Blumenranken, Blüten oder Blättern, bedruckt sein.
 
Je nach Format der Trauerkarte sind die meisten Trauerumschläge als C6-Trauerbriefumschläge und DIN-lang-Trauerbriefumschläge erhältlich. Diese Standard-Formate eignen sich in der Regele für den Versand zum normalen Briefporto.

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